Als der Treffpunkt Zech vor etwa 7 Jahren zum Mehrgenerationenhaus gekürt wurde, war ein ehrgeiziges Ziel formuliert: Die Förderung des Zusammenhalts der unterschiedlichen Generationen im Ortsteil Zech. Damit kam zum Ausdruck, dass es in diesem Haus darum geht, enger zusammenzurücken. Alte und Junge sollten sich begegnen, Erfahrungen und Talente tauschen, Verantwortung für den anderen übernehmen: Ältere für Jüngere und umgekehrt. Für Angehörige unterschiedlichster ethnischer Herkunft sollte Raum sein, sich zu begegnen, Schulkinder in den Genuss zusätzlicher und regelmäßiger Förderangebote kommen. Dies alles in den ehemaligen Räumen der Schule.
Dank des unermüdlichen Einsatzes von Frau Gabi Zobel wurden viele Schritte getan, um sich dem Ziel zu nähern. Die Freie Bürgerschaft sieht, dass diese Einrichtung beispielhaft viel Positives bewirkt und gratuliert zum zehnjährigen Bestehen des Treffpunkt Zech.


Es war von vornherein klar, die letzte und endgültige Entscheidung über den Standort des Lindauer Bahnhofs hat die Deutsche Bahn. Nach zwei Bürgerentscheiden und unter erheblichem Zeitdruck durch die anstehenden Elektrifizierungen in Richtung Ulm und München, legte die Bahn nun einen Vorschlag mit zwei Bahnhöfen vor. Über verschiedene Details muss sicherlich noch verhandelt werden. Dazu gehört u.a. der zweigleisige Ausbau der Aeschacher Kurve. Vollkommen falsch wäre jedoch, was von einzelnen Lindauer Kommunalpolitikern bereits geäußert wurde, die Vorschläge der Deutschen Bahn grundsätzlich abzulehnen. Dies nur aus Trotzreaktion, weil die Bahn die eigenen Pläne als undurchführbar ablehnt. Die Konsequenz wäre, dass alles bleibt wie es momentan ist. Es entsteht kein Bahnhof in Reutin und die Fernverkehrsverbindungen fahren in Zukunft in Lindau durch. Alle Lindauer müssten es ausbaden, weil sich einzelne Kommunalpolitiker vergaloppiert haben.
