17. Juni 2021

Wann kommt die angekündigte Schuloffensive Lindau?

P1000185Der Stadt und dem Stadtrat ist bekannt, dass spätestens im Jahr 2026 ein Rechtsanspruch für eine Ganztagsbetreuung der Kinder an Grundschulen bestehen wird. Auch ist allen Stadträten bekannt, dass die oft ehrenamtlich organisierten Mittags- und Nachmittagsbetreuungen bereits heute an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Ein alarmierender offener Hilferuf aus Oberreitnau ging an alle Stadträte. Zwar wurde nach mehreren Verzögerungen endlich der Standort für das neue Gebäude der Mittelschule vom Stadtrat entschieden und damit zumindest eine Perspektive für die Grundschule Reutin eröffnet, jedoch ist mit einem Baubeginn frühestens Ende 2023 zu rechnen. Bereits im kommenden Schuljahr wird es aufgrund der steigenden Schülerzahlen an verschiedenen Grundschulen zusätzliche Klassen geben. Durch die neuen Baugebiete in Lindau werden die Schülerzahlen auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Der Bedarf an Schul- und Betreuungsräumen wird enorm zunehmen. Weitere Investitionen in unsere Schulen sind notwendig. Die Zeit läuft der Stadt längst davon. Der vorangegangene Stadtrat hatte zuletzt noch eine Schuloffensive nach Münchner Vorbild angekündigt. Wann folgen die Taten?

23. Mai 2021

Geh- und Radweg Oberreitnau-Schönau

P1000665Im Jahr 2013 beschloss der Lindauer Stadtrat den Geh- und Radweg zwischen Oberreitnau und Schönau fertigzustellen. 2016 wurde dieser Weg bis kurz vor die Bahnbrücke verlängert. Das letzte Stück bis zum Ortsschild wurde damals zurückgestellt, bis mit der Bahn im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens (ABS 48) Klarheit über deren Baumaßnahmen besteht. Zwischenzeitlich sind die Baumaßnahmen der Bahn an dieser Strecke abgeschlossen. 2019 wurden auf Antrag der Freien Bürger 60.000,– Euro für Planungskosten für eine Fertigstellung des Geh- und Radweges im Haushalt 2020 eingesetzt. Zwar wurde diese Position zu Beginn der Pandemie vorerst zurückgestellt, in der Finanzausschuss-Sitzung am 1. Dezember 2020 jedoch wieder freigegeben. Im städtischen Haushalt 2021 sind bereits erste Mittel für eine Umsetzung der Maßnahme eingestellt. Der Stadtrat wartet nun darauf, dass ihm von der Verwaltung Planungsergebnisse vorlegt werden. Angekündigt sind sie für den 22. Juli. Es ist zu hoffen, dass die gefährliche Situation für Radfahrer kurz vor Schönau bald der Vergangenheit angehört.

3. April 2021

Antrag zur Hinteren Insel

DSCF252803.04.2021

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

die Stadtratsfraktion der Freien Bürgerschaft Lindau beantragt, nach der Gartenschau, solange bis über die Zukunft des Karl-Bever-Platzes entschieden ist, die Fläche des ehemaligen Parkplatzes, die für eine Bebauung vorgesehen ist, als Parkplatz für Inselbewohner, auf der Insel Beschäftigte und Hotelgäste bereitzustellen.

Mit Ende der Gartenschau stehen die provisorischen Auffangparkplätze nicht mehr zur Verfügung. Andererseits sollte kein Zeitdruck bei der offenen Diskussion um die Entwicklung des Karl-Bever-Platzes entstehen. Die Bebauung der Hinteren Insel auf den ehemaligen Parkplatzflächen wird sich noch einige Jahre hinziehen und wird nur abschnittswise erfolgen. Bei einer Umsetzung unseres Antrages würde der neue Bürgerpark vollumfänglich erhalten bleiben.

Wir bitten Sie, den Antrag baldmöglichst dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

Günther Brombeiß

3. April 2021

Lindauer Berge

30.03.2021

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

die Stadtratsfraktion der Freien Bürgerschaft Lindau beantragt Folgendes zu prüfen:

  1. Den Lärmschutzwall an der Hauptwache der Feuerwehr, im Volksmund auch Monte Müller genannt, mit Solarpanels zu bestücken. Der Wall, der inzwischen eine beachtliche Höhe erreicht hat, ist bestens für eine effektive Solarstromproduktion ausgerichtet. Der Strom könnte direkt von der Feuerwehr genutzt und der Überschuss in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
  2. Zukünftig den Schnee, der beim Schneeräumen angesammelt wird, nicht mehr auf dem Parkplatz der Blauwiese zu lagern sondern in Abstimmung mit den österreichischen Nachbargemeinden auf österreichischer Seite an der Leiblach zu lagern und abschmelzen zu lassen. Denn noch immer blockiert der Schnee des letzten Winters große Flächen der Blauwiese.

Für eine wohlwollende Prüfung wären wir Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Günther Brombeiß

28. März 2021

Bahnhof Reutin

P1000879Im Dezember wurde der Bahnhof in Reutin eröffnet. Seine volle Bedeutung wird er nach seiner endgültigen Verknüpfung mit dem Inselbahnhof erhalten. Dazu müssen die neue Anbindung des Giebelbachviertels, der Bau der Unterführung Hasenweidweg und die Elektrifizierung der Südbahn (Ulm–Lindau) abgeschlossen sein. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kann vom Bahnhof Reutin in alle Richtungen gestartet werden. Bereits zuvor könnte der Bahnhof eine große Bedeutung bei der Entlastung des innerstädtischen Pkw-Verkehrs einnehmen. So könnten am Berliner Platz Tagestouristen, die mit dem Pkw kommen, dort abgefangen werden um mit dem Zug auf die Insel zu gelangen. BereP1000871(1)its heute fährt die ÖBB mit ihren Zügen in kurzen Abständen zwischen Reutin und der Insel. Dies wäre sicherlich sinnvoller, als den Verkehr weiterhin durch Wohngebiete zur Blauwiese zu leiten. Voraussetzung hierfür ist eine ausreichend große Parkierungsanlage am Reutiner Bahnhof und eine Vereinbarung mit der ÖBB, dass der Parkscheinbeleg zur Nutzung der Bahn auf dieser kurzen Fahrstrecke berechtigt. Beides muss von der Stadt endlich angegangen werden.

24. Februar 2021

Schwere Zeiten

DSCF0463Das Corona-Virus belastet auch das Leben in Lindau massiv. Durch die Grenznähe zu Österreich und Baden-Württemberg ist hier die Situation besonders komplex. Nur wenige Kilometer weiter bestehen andere Regeln wie bei uns in Bayern. Umso lobenswerter ist das disziplinierte Verhalten des Großteils der Lindauer Bevölkerung. Diese Pandemie wird, nach ihrem hoffentlich baldigen Ende, Spuren in unserer Stadt hinterlassen. Neben den Lindauer Geschäften, der Gastronomie und den Hotels, werden sich auch die Kultur und zahlreiche Vereine vorerst schwer tun, wieder zur Normalität zurückzukehren. Die Stadt wird in den kommenden Jahren, aufgrund niedrigerer Steuereinnahmen, verstärkt Schwerpunkte setzen müssen. Diese werden unter anderem die Entwicklungen um den neuen Bahnhof in Reutin, die Kindergärten und die Sanierung der Schulen sein. Letzteres wurde seit Jahren immer wieder geschoben. Neue Baugebiete entstanden und entstehen. Es steigt die Anzahl der Familien mit Kindern. Die Freien Bürger werden sich deshalb weiterhin dafür einsetzen, dass die Kitas und die Schulen in Lindau nicht vergessen werden.

19. Februar 2021

Rede zum Haushalt 2021

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

seit Verabschiedung des letzten Haushaltes hat sich in Lindau Vieles verändert. Das Corona-Virus lähmt die gesamte Stadt und dies hat auch Auswirkungen auf die Steuereinnahmen der Stadt. Gerade in schwierigen Zeiten ist es deshalb wichtig auf die Prioritäten in der Stadtpolitik zu konzentrieren. In den letzten Jahren wurde um diese Prioritäten gerungen und festgesetzt. Andererseits hat sich auch in der Stadtpolitik im vergangenen Jahr Einiges verändert.

Hatte die Stadtverwaltung noch 2017 vorgeschlagen, das Grundschulgebäude in Zech zu sanieren und auszubauen und hatte der alte Stadtrat für die Haushalte 2020 und 2021 noch vier Millionen Euro dafür bereitgestellt, wurde dieses Geld vom neuen Stadtrat als erstes gestrichen. Im nun vorgelegten Haushalt für 2021 sind nur noch Platzhalter dafür vorhanden.

2017 wurde den Elternbeiräten der beiden Mittelschulen versprochen, dass bei einer Zustimmung für eine Zusammenlegung der beiden Mittelschulen, innerhalb von drei Jahren die Einhäusigkeit der Mittelschule vollzogen sei. Damals war dies eine Voraussetzung für deren Zustimmung, welche die Stadt dringend brauchte. Der Stadtrat entschied sich zwischenzeitlich für einen Neubau. Außerdem wurde ein Gesamtkonzept für alle Schulen vom neuen Stadtrat gefordert. In diesem Sommer werden dem Stadtrat die endgültigen Entscheidungsunterlagen für die Mittelschule und die Grundschulen vorgelegt werden, jedoch finanzielle Mittel für eine Umsetzung wird es wohl in den nächsten Jahren nicht geben. Der vorgelegte Haushalt mit dem Finanzplan für die nächsten Jahre zeigt dies deutlich auf.

Dabei ist allen bekannt, dass es bereits im nächsten Schuljahr Schwierigkeiten geben wird, ausreichend Plätze den Schulkindern bereitstellen zu können. Von den Problemen des Mangels an Betreuungsräumen ganz zu schweigen. Sicherlich wurde in der jüngeren Vergangenheit, auch auf unser Drängen hin, einiges Geld in die Digitalisierung der Schulen gesteckt, es handelte sich dabei jedoch um Gelder aus speziellen Förderprogrammen von Bund und Freistaat und nicht um finanzielle Leistungen der Stadt.

Seit Jahren ist dem Lindauer Stadtrat bekannt, dass verschiedene Schulgebäude zumindest eine Grundsanierung brauchen. Der alte Stadtrat verabschiedete am 28.11.2018 eine Absichtserklärung, einen Großteil der Erlöse aus dem Verkauf der Grundstücke von Stadtgärtnerei und Bauhof in die Schulen zu investieren. Im nun vorgelegten Haushalt werden die Erlöse für das Grundstück der Stadtgärtnerei für andere Projekte verwendet. Die Schulen gehen wieder leer aus. Neue Wohngebiete entstehen, die Zahl der Familien und damit auch der Kinder nehmen weiterhin zu. Die Stadt ist für die Infrastruktur verantwortlich, dazu gehören auch die Schulen. Sie sind sogar eine Pflichtaufgabe der Stadt. Außer mit Lippenbekenntnissen kommt die Lindauer Kommunalpolitik jedoch seit Jahren ihren Verpflichtungen nicht nach.

Und nun werden die Schulen auch noch zu den großen Corona-Verlierern in Lindau.

Stattdessen werden im neuen Haushalt Millionen bereitgestellt, um den Stadtbus in der Schachener Straße zu behindern. Dem alten Stadtrat wurde noch zugesichert, dass die einzelnen Maßnahmen aus dem Radwegekonzept zuerst in den einzelnen Ausschüssen beraten und entschieden werden, bevor weitere Planungen angegangen würden.

Aber, wie bereits gesagt, in Lindau hat sich Einiges verändert. Zusagen haben an Bedeutung verloren, das Vertrauen in die Lindauer Kommunalpolitik nimmt weiter ab.

Der vorgelegte Haushalt spiegelt diese Entwicklung wider. Die Freie Bürgerschaft gibt zwar die Hoffnung nicht auf, dass es ein Umdenken in der Lindauer Kommunalpolitik wieder geben kann. Aber dem heute zur Abstimmung gestellten Kernhaushalt können wir, trotz einiger unterstützungswürdiger Projekte, im Gesamten nicht zustimmen. Zu viel Glaubwürdigkeit der Lindauer Kommunalpolitik steht auf dem Spiel. Wir lehnen den zur Abstimmung gestellten Kernhaushalt ab.

Günther Brombeiß

4. Januar 2021

Stadtbus – Pressemitteilung

P1000865Schön, wenn man davon überzeugt ist, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Noch schöner, wenn man – wie die Bunte Liste – bereits vorhersagen kann, dass der Elektroantrieb die Antriebstechnologie der Zukunft ist. Interessanterweise haben übrigens die gleichen Experten vor Jahren Erdgas für die Stadtbusse favorisiert. Fakt ist jedoch, dass keine einzige Kommune in Deutschland komplett auf Elektroantrieb umgestellt hat. Zum jetzigen Zeitpunkt ist für uns der Elektroantrieb nicht der Antrieb der Zukunft. Wenn der Elektroantrieb nur eine Zwischenstufe darstellt, ist die Anschaffung von Elektrobussen eine teure Sackgasse, da allein die Infrastruktur für E-Technik deutlich über eine Million kostet.

Echte Experten sind sich bei diesem Thema uneins. Immer mehr kommen jedoch zum Schluss, dass wasserstoffangetriebene LKW und Busse der Schlüssel für einen CO-2-neutralen Transport der Zukunft sind. Sehr hoffnungsfroh stimmen uns in diesem Zusammenhang die Aussagen von Landrat Stegmann (LZ vom 29.12.20). Er setzt sich für eine Wasserstoff-Tankstelle in Lindau ein. Außerdem will er festschreiben, dass ein bestimmter Anteil der Regionalbusse in Zukunft mit Wasserstoffantrieb fährt. Umso befremdlicher ist es für uns, wenn der Stadtratsmehrheit, die sich nicht für die Beschaffung von Elektrobussen ausgesprochen hat, deshalb „Verrat an den jungen Menschen“ vorgeworfen wird (LZ vom 18.12.20). Die massiven Umweltzerstörungen in Afrika und Südamerika für die Rohstoffgewinnung zur Fertigung der Batterien werden vollkommen ignoriert.

Worum geht es grundsätzlich: Der Anteil des straßengebundenen ÖPNV an den Gesamtemissionen des Verkehrssektors ist trotz hoher Verkehrsleistung mit rund 2% sehr gering. Der wesentliche Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung der Emissionen kommt daher bei einer Modal-Split-Erhöhung zum Tragen. Es geht kurz gesagt um die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs bei gleichzeitiger Erhöhung des ÖPNV. Beim Umstieg vom Auto zum Bus kann, durch die erhöhte Mitnahmekapazität, zusätzlich ein Vielfaches an Emissionen reduziert werden. Dafür brauchen wir einen attraktiven Stadtbus, der pünktlich und im Takt fährt und gut angenommen wird. Hier sind wir mit dem Beitritt zum Bodo, der neuen 5. Linie und dem Haltestellenkonzept auf einem guten Weg. Damit stärken wir das Image unseres Stadtbusses, auf den wir stolz sind und ganz nebenbei auch die Marke Lindau. Stolz sind wir auch auf die Verleihung des EEA in Gold, bei der unser aktueller Modal-Split eine nicht unerhebliche, positive Rolle gespielt hat.

Die Wirtschaftlichkeit können wir bei dieser Diskussion nicht unter den Tisch fallen lassen. In den nächsten Jahren fehlen uns fast 10 Millionen im Haushalt. Ganz zu Recht müssen wir deshalb alle Ausgaben auf den Prüfstand stellen und alle Bereiche nach Einsparmaßnahmen untersuchen. Schließlich wollen wir der nachfolgenden Generation keinen Schuldenberg hinterlassen, der keine weiteren Investitionen zulässt.

Leider ist das Image des Stadtbusses durch die letzten Diskussionen nicht gerade gestärkt werden. Von Seiten der Bunten Liste kam wiederholt der Verweis auf den Bundestagswahlkampf und den Vorteil für grüne Kandidaten. Deutlich wird an diesem Beispiel die unterschiedliche Intention. Uns geht es nicht um Wahlkampf; wir wollen in der Stadtratsarbeit keine Ideologie umsetzen, sondern sachgerechte Lösungen für Lindau, die in diesem Fall wirtschaftlich und klimafreundlich sind.

17. Dezember 2020

Frohe Weihnachten

IMG-20201207-WA0002Die Freie Bürgerschaft Lindau wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest. Nach einem schwierigen Jahr hoffen wir, dass die Pandemie bald überwunden ist und alle zum gewohnten Leben zurückkehren können. Wir wünschen allen Lindauerinnen und Lindauern für 2021 Glück, Erfolg und viel Gesundheit.

Der von den Freien Bürgern gepflanzte Christbaum in Aeschach wurde in diesem Jahr von FB-Stadträtin Annette Schäfler mit Lichterketten geschmückt.

10. Dezember 2020

Schulbesichtigungen 2020

P1000398Günther Brombeiß, Schulbeauftragter

An die Oberbürgermeisterin der Stadt Lindau

Frau Dr, Claudia Alfons

11.11.2020

Begehungen der städtischen Schulen durch den Lindauer Stadtrat

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Dr. Alfons,

anbei senden wir Ihnen die Zusammenfassung der Ergebnisse der Schulbesuche durch den Stadtrat. (Anhang als pdf-Datei am Ende des Schreibens) Gegenüber den Schulbesuchen von 2017 hat sich gezeigt, dass einige Projekte seither umgesetzt wurden, bzw. sich in der Umsetzung befinden. So wurden der Schulhof in Hoyren neu gestaltet und einige Sanierungen am Schulgebäude auf der Insel durchgeführt. Die Digitalisierung der städtischen Schulen befinden sich in der Umsetzung und für deren Aufbau und die Betreuung wird eine externe Firma mit ins Boot geholt. Außerdem laufen die Planungen für ein neues Mittelschulgebäude, sowie eine Lösung für eine Sicherung des Schulstandortes Zech bei gleichzeitiger Planung für eine Auslastung der Grundschule Reutin sind auf den Weg gebracht.

Dennoch zeigten die Besichtigungen auf, dass weithin großer Handlungsbedarf an unseren Schulen besteht. So ist eine baldige Grundsanierung der Grundschule Aeschach dringend notwendig. Auch die Turnhalle in Hoyren mit den Betreuungsräumen muss baldmöglichst angegangen werden. In Oberreitnau besteht ein dringender Bedarf an Räumlichkeiten für die Betreuung der Kinder nach dem Unterricht und für die Insel sollte in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Schulamt ein Konzept erstellt werde, welche Wohngebiete auf dem Festland bis zur Bebauung der Hinteren Insel sprengelübergreifend dieser Schule zugeordnet werden könnten.

Grundsätzlich bekräftigt der Stadtrat seinen Beschluss vom Februar 2018, dass alle bestehenden Grundschulstandorte erhalten bleiben sollen. In jedem dieser Stadtteile soll ein Schulgebäude bereitgestellt werden, welches den Anforderungen für einen zeitgemäßen Schulunterricht mit ausreichenden Betreuungseinrichtungen gerecht wird.

Die Stadt sollte sich darauf vorbereiten, wie bei dem anstehenden Rechtsanspruch auf Betreuung nach dem Unterricht schnell auf den dann entstehenden Raumbedarf reagiert werden könnte. Über den Städtetag sollte sich die Stadt darum bemühen, dass in Bund und Freistaat frühzeitig Fördergelder für diesen Zweck bereitgestellt werden.

Jedoch bereits jetzt sollten die Fördervereine, welche die Betreuung der Kinder nach dem Schulunterricht durchführen, in der Organisation ihrer Arbeit nach dem Vorbild der Grundschule in Weißensberg von der Stadt unterstützt werden.

Grundsätzlich sollte vor einer neuen Vermietung einer Wohnung in einem Schulgebäude geprüft werden, ob dieser Wohnraum ggf. auch von der Schule benötigt wird. Auch sollten städtische Grundstücke, die verpachtet sind und an ein Schulgrundstück angrenzen auf Eigenbedarf durch die Schule überprüft werden.

Des Weiteren wurde festgestellt, dass die Kommunikation zwischen Stadtverwaltung (z.B. Bauamt) und den jeweiligen Schulleitungen bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen am Schulgebäude verbessert werden sollte.

Folgende Punkte fielen bei den Besichtigungen noch auf und könnten kurzfristig angegangen werden:

Grundschule Zech: Der Ofen im Werkraum sollte wieder angeschlossen werden.

Grundschule Hoyren: Ein Fußgängerüberweg in Form eines Zebrastreifens sollte über die Hoyerbergstraße zwischen Schule und Turnhalle errichtet werden. Außerdem fehlen Fahrradständer an der Schule

Grundschule Aeschach: Es besteht ein seltsamer Geruch in einem Klassenzimmer und die Zufahrt zum Gebäudeeingang sollte für Eltern gesperrt werden.

Wir bitten Sie um Unterstützung für eine konsequente Abarbeitung der aufgezählten Themen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Günther Brombeiß

gez. Annette Schäfler

gez. Dr. Ulrich Schöffel

gez. Andreas Jäger

gez. Dr. Ulrike Lorenz-Meyer

gez. Angelika Rundel

gez. Max Strauß

gez. Ulrich Jöckel

gez. Florian Nüberlin

gez. Andreas Reich

gez. Miriam Krätschell

gez. Mathias Hotz

gez. Jasmin Sommerweiß

gez. Matthias Kaiser

gez. Jürgen Müller

gez. Oliver Eschbaumer

gez. Christiane Norff

gez. Katrin Dorfmüller

gez. Daniel Obermayr

gez. Sebastian Krühn

gez. Claudia Mayer

gez. Uli Gebhard

Schulbegehungen – Grundschulen 2020 Schulbegehungen – Mittelschule(2)