Archiv für den Monat: Juli 2018

18. Juli 2018

Radweg

Pressemitteilung 18.07.2018

P1000665Im Jahr 2013 beschloss der Lindauer Stadtrat den Geh- und Radweg zwischen Oberreitnau und Schönau fertigzustellen. Entsprechende Fördergelder wurden beantragt und genehmigt. 2016 wurde dieser Weg bis kurz vor die Bahnunterführung verlängert. Das letzte Stück bis zum Ortsschild wurde zurückgestellt bis mit der Bahn im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens (ABS 48) Klarheit geschaffen ist, wie die Wegführung unter der Bahnbrücke gestaltet werden könnte. Das Planfeststellungsverfahren steht vor dem Abschluss. Die Freie Bürgerschaft Lindau fordert deshalb die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses von 2013 und somit den baldigen Bau des Geh- und Radweges bis nach Schönau.

17. Juli 2018

Ersatz für wegfallende Parkplätze

Ab 2019 werden schrittweise Parkplätze auf der Hinteren Insel abgebaut. Parkplätze, welche u.a. für die Beschäftigten auf der Insel und für die Bewohner der Altstadt von großer Bedeutung sind. Dies wurde auch durch ein Gutachten bestätigt. Eine große Mehrheit des Stadtrates versprach im Flyer “Mut zu Lindaus Zukunft”, einenP1000668 entsprechenden Ersatz auf den Karl-Bever-Platz zu schaffen. Inzwischen drängt die Zeit und ein Teil des Stadtrates träumt noch immer von einem Investor, der rechtzeitig die nötigen (kostengünstigen) Parkplätze unterirdisch schaffen soll. Es ist längst Zeit aufzuwachen, sich seiner Versprechen zu erinnern und mit einem Parkdeck die Ersatzparkplätze auf dem Karl-Bever-Platz zu schaffen.

Flyer:

Mut zu Lindaus Zukunft

 

10. Juli 2018

Seegras im Kleinen See

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

für die Stadt Lindau ist die beispielhafte Vielfalt der Vereine, die den hohen Freizeitwert von Lindau auf besondere Weise prägen, von großer Bedeutung.

Hierzu zählen auch die über 600 Mitglieder starken LinP1000673dauer Wassersportvereine Ruder- und Kanuclub, welche beide am Kleinen See beheimatet sind. Täglich üben dort in den Sommermonaten eine Vielzahl ihrer Mitglieder ihren Sport aus und trainieren für ihre Wettkämpfe.Seit einigen Wochen ist der Kleine See und der Bereich östlich der Seebrücke von täglich größer werdenden Seegrasfeldern überwuchert, die nicht nur die Ausübung des Wassersports erschweren bzw. diesen in manchen Bereichen des Sees gar unmöglich machen. Auch sammeln sich dort große Mengen von Treibholz und Müll in den Seegrasfeldern.

Da bei Wind die Ruderer nur den Kleinen See als Trainingsstrecke nutzen können, ist der von den Vereinen mehrfach angemahnte Zustand so nicht weiter hinnehmbar. Vor allem auch deshalb, weil die Fahrrinne im Bereich der Bootsliegeplätze wegen der Kollisionsgefahr mit Motorbooten, für Trainingsfahrten nicht mehr genutzt werden kann. Ein Training der Jugend kaum noch machbar.

Auch die Kunden der beiden im Kleinen See ansässigen Bootsvermietungen, werden durch diese Seegrasfelder in ihrem Aktionsradius eingeschränkt bzw. sorgen auf den noch wenigen freien Wasserflächen für eine starke Beeinträchtigung des Trainingsbetriebs der Ruderer und Kanuten.

Losgelöst von den Belangen der Wassersportler ist es einer touristisch geprägten Stadt nicht dienlich, wenn jeder Besucher der die Seebrücke quert den Eindruck erhält, dass der Bodensee eine Kloake sei.

Weder bei unseren Gästen, noch bei unseren Bürgern darf der Eindruck entstehen, dass die Lindauer Seeflächen verschmutzt und ungepflegt seien. Dies steht im krassen Widerspruch zum sonstigen Pflegeaufwand für unsere Grünanlagen und öffentlichen Plätze.

Die Freie Bürgerschaft Lindau fordert deshalb, diesen Zustand schnellstens abzustellen und in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt dafür Sorge zu tragen, dass der Kleine See und der östliche Uferbereich vom Seegras befreit und die verschmutzten Bereiche gereinigt werden.

Das sind wir unseren Gästen, den Wassersportvereinen und letztlich unserem Image als Urlaubsdestination schuldig.

Mit freundlichen Grüßen

Für die Stadtratsfraktion der Freien Bürgerschaft Lindau

Günther Brombeiß